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Samsung greift Apple mit "Smiley"-Patent an

 

Im Patentkrieg zwischen Apple und Samsung sollen jetzt auch "Smileys" den Südkoreanern helfen. Samsung führte im Verfahren vor dem Landgericht Mannheim vier weitere Patente ins Feld. Darunter ist auch eins, das beschreibt, wie nach Tastatureingaben ein "Smiley"-Emoticon angezeigt wird, wie der deutsche Patentexperte Florian Müller nach einer Anhörung am Freitag herausfand. Samsung hatte sich das Patent mit der europäischen Nummer 1215867 vor rund einem Jahrzehnt gesichert. Der Patentstreit weitete sich mit den neuen Patenten erneut aus. Sie werden in einem zusätzlichen Verfahren verhandelt. Apple wirft Samsung in Mannheim im Gegenzug die Verletzung von sechs Patenten vor. Zudem zeichnete sich ab, dass Samsung bei den bisher geltend gemachten Patenten das neue iPhone 4S zumindest teilweise aussparen könnte. Apple hatte ein französisches Gericht bereits davon überzeugt, dass es durch eine Lizenz des Chiplieferanten Qualcomm abgedeckt ist. Unter den Patenten, die Apple seinerseits gegen Samsung in Mannheim geltend macht, ist auch eins, das die vom iPhone bekannte Entsperrfunktion beschreibt, bei der auf dem Bildschirm eine vorgebene Bewegung gemacht werden muss. In dem in vielen Ländern ausgefochtenen Streit wirft Apple Samsung vor allem vor, Design und Technik seiner iPhones und iPads zu kopieren. Samsung setzt in seinen Klagen auf technische Patente.

Supercomputing-Netz schöpft 100-GBit-WAN fast aus

 

Ein internationales Wissenschaftler-Team hat auf der SuperComputing Conference 2011 Mitte November einen Netzwerkaufbau vorgeführt, der über vorhandene WAN-Verbindungen aufsummierte 186 GBit/s zwischen den Servern am Konferenzort Seattle und dem Rechenzentrum der University of Victoria (Kanada) übertragen hat. Das Netz schaufelte dabei von Seattle aus 98 GBit/s auf die Server in Victoria, in Empfangsrichtung von Kanada nach Seattle konnten die Forscher 88 GBit/s verbuchen. Die Summe beider Geschwindigkeiten von 186 Git/s bricht nach Angaben der Forscher den im Jahr 2009 aufgestellten Rekord von 119 GBit/s.Die beiden Standorte verbanden die Forscher über die Multi-Protokoll-Router Optical Multiservice Edge 6500 von Ciena sowie den Switch-Router MLXe-4 von Brocade, der per 10-GBit-Leitung in Viktoria mehrere Dell-Server PowerEdge R710 mit den Daten versorgte. Im Vorführraum in Seattle verteilte ein zusätzlicher Core-Switch vom Typ Dell Force10 Z9000 die ankommende Daten auf mehrere, mit 40 GBit/s angebundene Server von Supermicro respektive Dell.

 

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iPhone 4S mit Ortungsschwierigkeiten

 

Mehrere iPhone-Besitzer berichten seit Anfang der Woche über plötzliche Probleme mit den Ortungsdiensten. Das iPhone 4S wähnt sich in diesen Fällen beispielsweise in Indien, China oder an einem anderen fernen Ort, obwohl der Nutzer in Deutschland ist – dies kann auch bei deaktivierter WLAN-Ortung passieren. Das Fehlverhalten tritt meist sporadisch, in einigen Fällen aber auch konstant seit mehreren Tagen auf.

Neben dem offensichtlichen Problem für Apps, die den aktuellen Aufenthaltsort für eine bestimmte Funktion benötigen, kann die Fehlortung zu einer weiteren Nebenwirkung führen: Das iPhone passt Uhrzeit (und Datum) an den falschen Aufenthaltsort an, wenn die Zeitzonenautomatik aktiv ist – dies führt schnell zu verpassten Terminerinnerungen oder falsch klingelnden Weckern.

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USB-Spezifikation für Audio-Video-Geräte

 

Das USB Implementers Forum hat Audio-Video-Geräten eine eigene Device Class Specification spendiert. Bisher sieht die Spezifikation nur ein sogenanntes Basic Device Profile (BDP) vor, das man beispielsweise verwenden könnte, um von einem Handy Videos auf einem Fernseher wiederzugeben. Dennoch ist auf den insgesamt 337 Seiten bereits sehr detailliert festgelegt, wie Audio- und Videogeräte per USB miteinander kommunizieren sollen. Dabei geht es sowohl um die Rollenverteilung der Geräte als auch die Weitergabe von Einstellungen zu Lautstärke, Aussteuerung, Boxensetup oder die Synchronisierung mehrerer Geräte. Auch Streaming und externe Grafikeinheiten sind vorgesehen. Alleine die Liste der verschiedenen Audio-Kanäle für 3D-Rundumton umfasst 51 Einträge. Einige davon zeigt die Grafik. Wenn sich die Hersteller an die neue Spezifikation halten, könnten im Idealfall A/V-Geräte mit Standardtreibern untereinander oder mit PCs kommunizieren -- ähnliches klappt derzeit schon bei Mass Storage und Human Interface Devices recht gut.

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Das Aldi-Tablet im Kurztest

 

32 GByte Speicher, UMTS und ein blickwinkelstabiles IPS-Display für 400 Euro – das Aldi-Tablet bietet viel Ausstattung fürs Geld. Aber wie flüssig läuft es, was taugen die mitgelieferten Apps und wie lange hält der Akku durch? Wir haben es ausprobiert. Beim Auspacken fällt zunächst das Zubehör auf: Ein HDMI-Adapter und eine Schutzhülle liegen mit im Karton. Samsung und Apple berechnen allein für ihre HDMI-Kabel 30 bis 40 Euro extra. Medion legt außerdem eine SIM-Karte von Aldi Talk (E-Plus-Netz) dazu. Mit dem Startguthaben von 10 Euro kann man Medion zufolge eine Datenflatrate für einen Monat buchen (obwohl sie dem Namen nach für Smartphones gedacht ist). Das Lifetab akzeptiert aber auch SIM-Karten anderer Provider, im Test kamen wir problemlos ins O2-Netz.Bemerkenswert ist auch die Drei-Jahres-Garantie des Lifetab; bei der Konkurrenz gibt es standardmäßig maximal zwei Jahre, bei Apple sogar nur ein Jahr.

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